Energieagentur Ebersberg-München gGmbH
Eichthalstraße 10, 85560 Ebersberg

beraten – bilden – begleiten

Radelkilometer statt Autokilometer

Fast die Hälfte aller Autofahrten ist kürzer als fünf Kilometer, knapp ein Viertel sogar kürzer als zwei Kilometer. Unsere täglichen Wege sind oft von Gewohnheiten bestimmt, und so steigen wir ins Auto, obwohl andere Verkehrsmittel unter vielerlei Aspekten
günstiger wären. Umdenken lohnt sich: Auf diesen Strecken ist man mit dem Rad sogar schneller am Ziel als mit dem Auto.

Ansprechpartner:
Bärbel Zankl
Tel. 08092/823-513
Energieagentur Ebersberg gGmbH
Eichthalstraße 5, 85560 Ebersberg
baerbel.zankl@lra-ebe.bayern.de
www.energiewende-ebersberg.de



Landratsamt Ebersberg

Pressestelle
Eichthalstraße 5
85560 Ebersberg


Förderer zum Helfen gesucht

Von den Landkreisbürgern gut angenommen wird das Spendenprojekt „Fördern und Helfen für Familien“ des Landratsamtes Ebersberg. Das berichtet der zuständige Teamleiter, Jochen Specht. Aus diesem Spendentopf können Familien finanzielle Unterstützung erhalten und zwar für Notlagen, die das tägliche Leben oder auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben betreffen.

Jetzt werden wieder Förderer im Landkreis gesucht, die das Projekt unterstützen. „Armut bedeutet nicht nur, dass das Geld für Essen oder die Anschaffung von benötigten Gütern knapp ist, sondern auch, dass die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben immer schwieriger wird“, so Landrat Robert Niedergesäß auf der Homepage des Spendenprojektes. Das Hilfsangebot richtet sich nicht nur an Bezieher von Sozialleistungen. Auch alleinerziehende Mütter oder Väter und Ehepaare mit Kindern benötigen je nach Einkommenssituation immer öfter Unterstützung. Seit Januar 2018 wurden insgesamt mehr als 20.000 Euro an Spendengeldern an etwa 50 Familien im Landkreis ausgegeben. Unter den Spendenempfängern sind auch Familien, die seit mehreren Jahren immer wieder punktuelle Unterstützung aus dem Spendentopf erhalten. Die Lebenssituationen der geförderten Familien sind sehr unterschiedlich und damit auch die benötigten Güter. So sehen sich Familien besonders bei plötzlich notwendig werdenden Großanschaffungen vor Herausforderungen gestellt. Im vergangenen dreiviertel Jahr erhielten Familien beispielsweise beim Kauf von Schränken, Betten, Elektrogeräten und anderen erforderlichen Einrichtungsgegenständen finanzielle Hilfe. Auch der Kauf von passender Saisonkleidung für die Kinder ist für manche Eltern nur schwer zu leisten, ebenso die Finanzierung von Freizeitaktivitäten in den Ferien.

„Obwohl wir in einer wohlhabenden Region leben, gibt es auch im Landkreis Ebersberg Menschen, die nicht mit dem vorherrschenden Lebensstandard mithalten können“, so Specht. „Der Spendentopf ist für viele Menschen eine große Hilfe. Um auch zukünftig zielgerichtet unterstützen zu können, ist das Spendenprojekt auf Gönner angewiesen“, erklärt er weiter. Auf der Homepage des Spendenprojektes sind Beschreibungen zu bereits getätigten Spendenausgaben zu finden. Für diese Fälle kann rückwirkend gespendet werden, um den Spendentopf wieder aufzufüllen. Zugleich ist es möglich, nicht fallgebunden zu spenden.

Wer sich beteiligen möchte, kann sich auf der Homepage des Spendenprojektes „Fördern und Helfen“ informieren: www.foerdern-und-helfen.de.

Im Jahr 2016 wurde der Spendentopf für Senioren geöffnet, 2018 explizit für Menschen mit Behinderung. Wer einen Spendenantrag stellen möchte, kann sich ebenfalls auf der Homepage über das Procedere informieren.


Start im Landratsamt

Daumen hoch für Florian Staudigl, Carina Grünwald, Johanna Maschberger, Anna-Maria Schröter (links von oben nach unten) und Veronika Gastl links neben Landrat Robert Niedergesäß. Sie haben gerade ihre Ausbildung beim Landratsamt Ebersberg begonnen. Der Landrat hat sie offiziell begrüßt und ihnen viel Erfolg für die kommenden drei Jahre gewünscht. Die Ausbildung im Landratsamt läuft dual ab. Die „Azubis“ sind jeweils für einige Wochen oder Monate einem Sachgebiet zugeordnet. Blockweise besuchen sie die Verwaltungsschule. Mit einer Abschlussprüfung endet die Ausbildung. Die sie bestehen, dürfen sich Verwaltungsfachangestellte nennen. Das haben Stefan Heeb, Julia Wieser, Kathrin Maier und Sophie Prennig (von rechts) schon geschafft und zwar mit sehr guten Ergebnissen. Ausbildungsleiter Henry Rüstow schloss sich der Gratulation des Landrates dazu an. Die vier frischgebackenen Verwaltungsfachangestellten konnten wie die Auszubildenden aus den letzten Jahren in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis am Landratsamt Ebersberg übernommen werden. Sie arbeiten jetzt in der Zulassungsstelle, im Jugendamt, im Personalservice und im Sachgebiet „Bauleitplanung, Wohnungsförderung, Gutachterausschuss“. „Da uns die Ausbildung junger Menschen sehr wichtig ist und wir uns jährlich über viele gute Bewerbungen und damit einen guten Zuspruch freuen dürfen, haben wir die Anzahl der Auszubildenden mittlerweile auf fünf pro Jahrgang erhöht. Wir freuen uns einerseits den jungen Menschen eine attraktive Zukunftsperspektive bieten und gleichwohl gutes Personal für unsere Aufgaben finden zu können“, so der Landrat.


Unterstützung für Senioren, die zuhause leben

„Sie leben zu Hause und stellen fest, dass es Situationen gibt, in denen Sie Unterstützung benötigen würden, z.B. beim Einkaufen oder im Haushalt.“

Senioren, die dieser Satz aus einem Infoblatt des Landratsamtes anspricht, könnten sich für das auf ihre Altersgruppe zugeschnittene Beratungsangebot des Zentralen Sozialdienstes (ZSD) interessieren. Fachkräfte des ZSD bieten Hausbesuche an, bei denen sie gemeinsam mit den Besuchten versuchen herauszufinden, in welchen Bereichen Hilfe notwendig ist – Diskretion ist dabei selbstverständlich. Sie beraten außerdem zu bereits existierenden Angeboten und vermitteln sie, wenn möglich. Bei Bedarf können bis zu zwei weitere Termine folgen. Das noch neue Angebot ist auf Senioren zugeschnitten, die im Landkreis Ebersberg in einer Wohnung oder in einem Haus leben. Mit dem ZSD Kontakt aufnehmen können auch deren Angehörige, Freunde, Nachbarn etc.. Auf Wunsch stellen die Mitarbeiterinnen den Kontakt zu anderen Fachstellen her.

Unter den Telefonnummern (08092) 823 612, – 407, – 107 und – 488 kann man einen Termin für einen ersten Hausbesuch vereinbaren.
Per E-Mail geht das mit der Adresse zentraler-sozialdienst@lra-ebe.de.


Wohnungen für Geflüchtete gesucht

Das Landratsamt sucht dringend Wohnungen für sogenannte Fehlbeleger in den 34 dezentralen Asylbewerber- Unterkünften des Landkreises. „Fehlbeleger“, das sind geflüchtete Menschen, die ein dauerhaftes oder zumindest längeres Aufenthaltsrecht in Deutschland haben. Auf 280 der 755 Bewohner in den Unterkünften trifft das zu. Wer eine freie Wohnung, ein WG-Zimmer, ein Zimmer zur Untermiete etc. zur Verfügung stellen kann, sollte sich unbedingt an das Landratsamt wenden. Dort stellt man den Kontakt zu den zukünftigen Mietern her. Den Mietvertrag schließen Vermieter und Mieter dann direkt ab.

Unter asyl@lra-ebe.de kann man per E-Mail weitere Informationen anfordern und erhält ein Formblatt, mit dem man den Wohnraum konkret anbieten kann.

Unter www.lra-ebe.de in der Rubrik „Soziales/Sozialhilfeverwaltung, Asyl“ findet man unter „Asyl/Wohnraum Fehlbeleger“ Informationen und das Formblatt auf der Homepage des Landratsamtes.

Telefonisch können sich Interessierte unter der Nummer (08092) 823 344 melden.


Foto-Wettbewerb „Das bienenfreundlichste Blumenbeet“

Auf einen Fotowettbewerb, bei dem die bienenfreundlichsten Blumenbeete im Landkreis prämiert werden, weist Kreisfachberater Harald Käsbauer hin. „Ein bienenfreundliches Beet kann etwas Blühendes in einem Balkonkasten oder wildwachsende Pflanzen in einem Garten sein. Wichtig sind vielseitige Strukturen und heimische ungefüllte Blütenpflanzen als nektar- und pollenreiche Nahrung für Honigbienen, Schmetterlinge, Hummeln und Wildbienen“, erläutert Käsbauer den Rahmen für den Wettbewerb. „Die Gewinner dürfen sich auf sehr schöne Preise freuen“, verspricht er.

Den ganzen Sommer über können Blumenfreunde ihre bienenfreundliche Blütenpracht dokumentieren, dann ihr schönstes Foto auswählen und bis spätestens 30. September 2018 einsenden.

per E-Mail an harald.kaesbauer@lra-ebe.de
per Post an die Adresse Landratsamt Ebersberg, SG 45, Harald Käsbauer, Eichthalstraße 5, 85560 Ebersberg.

Der Wettbewerb ist Teil der Aktionen zu „Der Landkreis Ebersberg summt!“ im Jahr der Biene.

Foto: © E. Zacherl


Information der Betreuungsstelle im Landratsamt

Die Betreuungsstelle Ebersberg hat in Kooperation mit den beiden Betreuungsvereinen des Landkreises eine Broschüre für ehrenamtliche Betreuer und Bevollmächtigte heraus gegeben. Hintergrund ist die steigende Anzahl an Vorsorgevollmachten, die innerhalb von Familien erteilt werden. Neben den Bevollmächtigungen gibt es aber auch zahlreiche Ang- ehörige, die als ehrenamtliche gesetzliche Betreuer vom Gericht bestellt sind. Durch das Ausüben einer Vollmacht oder einer gesetzlichen Betreuung werden die Angehörigen oft- mals vor neue und unbekannte Aufgaben gestellt. Der „Leitfaden für gesetzliche Betreuer und Bevollmächtigte“ dient als kleines Nachschlage- werk für bereits tätige Betreuer oder Bevollmächtigte. Darin werden sowohl rechtliche Fragen geklärt als auch konkrete Handlungsschritte beschrieben. Da sich die gesetzliche Betreuung und die Vorsorgevollmacht rechtlich unterscheiden, werden die beiden Themenbereiche in der Broschüre separat dargestellt. Zudem enthält sie Musterschreiben und Checklisten als praktisches Handwerkszeug. Auch die wichtigsten Adressen von Beratungsstellen sind in
diesem Leitfaden zu finden. Die Broschüre ist kostenlos in der Betreuungsstelle oder am Empfang des Landratsamtes Ebersberg sowie bei den beiden Betreuungsvereinen erhältlich.

Kontaktadressen:
Betreuungsverein Brücke Ebersberg e.V.,
Dr. Wintrich Straße 5, 85560 Ebersberg,
Frau Baumann, Tel. 08092 – 860 11 60

Betreuungsverein der Landkreise Ebersberg und Erding e.V.,
Herzog-Ludwig-Straße 20, 85570 Markt Schwaben,
Frau Grote, Tel. 08121 – 439 130

Betreuungsstelle im Landratsamt Ebersberg,
Eichthalstraße 5, 85560 Ebersberg,
Tel. 08092 – 823 362


Kostenfreie Rücknahme von Pflanzenschutz-Verpackungen

Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln, Spritzenreinigern und Flüssigdüngern werden jetzt wieder kostenlos an den Sammelstellen des Rücknahmesystems PAMIRA zurückgenommen. Die gemeinsame Initiative von Herstellern und Handel, die flächendeckend in Deutschland durchgeführt wird, sorgt für eine kontrollierte und sichere Verwertung der zurückgenommenen Behälter. Mittlerweile wird mit rund 85 Prozent ein Großteil der gesammelten Verpackungen werkstofflich recycelt und zur Herstellung von Kabelschutzrohren eingesetzt. Zurückgenommen werden Pflanzenschutz-Kanister aus Kunststoff und Metall sowie Faltschachteln, Papier- und Kunststoff-Säcke. Die Verpackungen müssen restlos entleert, gespült, trocken und mit dem PAMIRA-Logo versehen sein. Die Deckel und sonstigen Verpackungen sind getrennt abzugeben. Behälter mit über 50 Liter Fassungsvermögen müssen durchtrennt sein. Die Sauberkeit der Verpackungen wird bei der Annahme kontrolliert.

Annahmestellen und Termine finden Interessierte unter www.pamira.de


Seniorenwegweiser

Infobroschüre für Senioren aus dem Landkreis

Die neueste Auflage des „Seniorenwegweisers“, einer Informationsbroschüre für Senioren im Landkreis Ebersberg, gibt es jetzt kostenlos im Landratsamt und in den Gemeindeverwaltungen. Die Broschüre soll sowohl Seniorinnen und Senioren als auch ihren Angehörigen eine Orientierungshilfe im Alltag bieten und die Suche nach Angeboten und Informationen erleichtern. „In übersichtlicher Form enthält sie Interessantes rund um Finanzen, Beratungsangebote, Vorsorge fürs Alter, Gesundheit, Hilfen für zu Hause, Wohnen, Pflege und Aktivitäten“, so Christian Salberg, Leiter der Abteilung „Jugend, Familie und Demographie“ im Landratsamt. Zudem erhalten die Leser in kompakter Form Informationen über das Dritte Pflegestärkungsgesetz, das zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist.

Thema sind auch wichtige Neuerungen beim Beratungsangebot des Landratsamtes für ältere Menschen: Die zum 1. Januar 2018 gestartete Wohnraumberatung und die ebenfalls im Januar 2018 begonnenen präventiven Hausbesuche des Zentralen Sozialdienstes. Wenn Bedarf an einer größeren Anzahl von Exemplaren besteht, können Interessierte sie im Landratsamt anfordern, per Post mit der Adresse Eichthalstr. 5, 85560 Ebersberg, per E-Mail unter demografie@lra-ebe.de, telefonisch unter der Nummer (08092) 823-397. Unter www.lra-ebe.de kann man den „Seniorenwegweiser“ im Internet ansehen.

Auf dem Foto (von links): Abteilungsleiter Christian Salberg, Landrat Robert Niedergesäß und Jochen Specht, Leiter des Teams „Demographie“ mit je einem Exemplar der aktuellen Ausgabe des „Seniorenwegweisers“.


Suchtberatung am Gesundheitsamt Ebersberg

Telefon: 08092 823539
E-Mail suchtberatung@lra-ebe.de