Landratsamt Ebersberg

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Jetzt auch online: Gesundheitsregionplus

Die Gesundheitsregionplus Ebersberg ist online. Seit Ende Oktober kann man sich von zu Hause oder unterwegs unter www.gesundheitsregionplus-ebersberg.de zu unterschiedlichsten Gesundheitsthemen informieren. Über einen Veranstaltungskalender können Interessierte aktuelle Gesundheitsangebote abrufen.
„Mit der neuen Homepage möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern die Gesundheitsregionplus näher bringen und deren Arbeit transparent gestalten “, sagt Landrat Robert Niedergesäß. „Ich bin wirklich stolz darauf, die Homepage nun auch der Öffentlichkeit präsentieren zu können, wir haben hier viel Zeit und Herzblut investiert“, merkt Carolin Sinemus, Leiterin der Geschäftsstelle an. Vorab wurde die Homepage bereits auf der 7. Sitzung des Gesundheitsforums vorgestellt. Im Rahmen dieses Expertenforums treffen sich halbjährlich verschiedene Akteure aus dem Gesundheitssektor und überwachen den Fortschritt in der Gesundheitsregionplus.

Die Anwesenden freuten sich über die durchweg positive Rückmeldung zum Modulbaustein „Psychomotorik“. Dank der großzügigen Förderung der AOK konnten Erzieherinnen in den Kindertageseinrichtungen des Landkreises durch verschiedene Ergotherapie Praxen zum Thema „Psychomotorik“ geschult werden. Die Inhalte der Schulung können nun langfristig in die tägliche Arbeit eingebracht werden, so die Rückmeldung der Einrichtungen. Ein deutlicher Mehrwert für den Landkreis ist entstanden. Die Einrichtungen seien von der Alltagstauglichkeit begeistert, heißt es aus den Reihen des Gesundheitsforums. Derzeit sind noch wenige kostenfreie Restplätze für Kindertageseinrichtungen im Landkreis verfügbar. Interessierte Einrichtungen können sich anmelden unter www.demografie@lra-ebe.de.

Auch für das kommende Jahr steht viel auf der Agenda der Gesundheitsregionplus. Neben der Teilnahme an der EGA ist eine Imagekampagne für Pflegeberufe im Landkreis geplant. Dazu ist für das Frühjahr 2019 ein Aktionstag „Pflege“ geplant, der zusammen mit den stationären Einrichtungen im Landkreis ausgerichtet werden soll. Ziel dieses Aktionstages ist es, auf die zahlreichen Facetten des Berufsbildes aufmerksam zu machen und junge Menschen im Landkreis für Pflegeberufe zu begeistern. Zudem soll der Bekanntheitsgrad der Gesundheitsregionplus durch kostenlose Gesundheitsangebote für die Bevölkerung weiter gesteigert werden. „Wir brauchen Aktionen und Programme, die direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen und bei denen sie direkt von der Gesundheitsregionplus profitieren können“, so der Landrat.


Förderer zum Helfen gesucht

Von den Landkreisbürgern gut angenommen wird das Spendenprojekt „Fördern und Helfen für Familien“ des Landratsamtes Ebersberg. Das berichtet der zuständige Teamleiter, Jochen Specht. Aus diesem Spendentopf können Familien finanzielle Unterstützung erhalten und zwar für Notlagen, die das tägliche Leben oder auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben betreffen.

Jetzt werden wieder Förderer im Landkreis gesucht, die das Projekt unterstützen. „Armut bedeutet nicht nur, dass das Geld für Essen oder die Anschaffung von benötigten Gütern knapp ist, sondern auch, dass die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben immer schwieriger wird“, so Landrat Robert Niedergesäß auf der Homepage des Spendenprojektes. Das Hilfsangebot richtet sich nicht nur an Bezieher von Sozialleistungen. Auch alleinerziehende Mütter oder Väter und Ehepaare mit Kindern benötigen je nach Einkommenssituation immer öfter Unterstützung. Seit Januar 2018 wurden insgesamt mehr als 20.000 Euro an Spendengeldern an etwa 50 Familien im Landkreis ausgegeben. Unter den Spendenempfängern sind auch Familien, die seit mehreren Jahren immer wieder punktuelle Unterstützung aus dem Spendentopf erhalten. Die Lebenssituationen der geförderten Familien sind sehr unterschiedlich und damit auch die benötigten Güter. So sehen sich Familien besonders bei plötzlich notwendig werdenden Großanschaffungen vor Herausforderungen gestellt. Im vergangenen dreiviertel Jahr erhielten Familien beispielsweise beim Kauf von Schränken, Betten, Elektrogeräten und anderen erforderlichen Einrichtungsgegenständen finanzielle Hilfe. Auch der Kauf von passender Saisonkleidung für die Kinder ist für manche Eltern nur schwer zu leisten, ebenso die Finanzierung von Freizeitaktivitäten in den Ferien.

„Obwohl wir in einer wohlhabenden Region leben, gibt es auch im Landkreis Ebersberg Menschen, die nicht mit dem vorherrschenden Lebensstandard mithalten können“, so Specht. „Der Spendentopf ist für viele Menschen eine große Hilfe. Um auch zukünftig zielgerichtet unterstützen zu können, ist das Spendenprojekt auf Gönner angewiesen“, erklärt er weiter. Auf der Homepage des Spendenprojektes sind Beschreibungen zu bereits getätigten Spendenausgaben zu finden. Für diese Fälle kann rückwirkend gespendet werden, um den Spendentopf wieder aufzufüllen. Zugleich ist es möglich, nicht fallgebunden zu spenden.

Wer sich beteiligen möchte, kann sich auf der Homepage des Spendenprojektes „Fördern und Helfen“ informieren: www.foerdern-und-helfen.de.

Im Jahr 2016 wurde der Spendentopf für Senioren geöffnet, 2018 explizit für Menschen mit Behinderung. Wer einen Spendenantrag stellen möchte, kann sich ebenfalls auf der Homepage über das Procedere informieren.


Unterstützung für Senioren, die zuhause leben

„Sie leben zu Hause und stellen fest, dass es Situationen gibt, in denen Sie Unterstützung benötigen würden, z.B. beim Einkaufen oder im Haushalt.“

Senioren, die dieser Satz aus einem Infoblatt des Landratsamtes anspricht, könnten sich für das auf ihre Altersgruppe zugeschnittene Beratungsangebot des Zentralen Sozialdienstes (ZSD) interessieren. Fachkräfte des ZSD bieten Hausbesuche an, bei denen sie gemeinsam mit den Besuchten versuchen herauszufinden, in welchen Bereichen Hilfe notwendig ist – Diskretion ist dabei selbstverständlich. Sie beraten außerdem zu bereits existierenden Angeboten und vermitteln sie, wenn möglich. Bei Bedarf können bis zu zwei weitere Termine folgen. Das noch neue Angebot ist auf Senioren zugeschnitten, die im Landkreis Ebersberg in einer Wohnung oder in einem Haus leben. Mit dem ZSD Kontakt aufnehmen können auch deren Angehörige, Freunde, Nachbarn etc.. Auf Wunsch stellen die Mitarbeiterinnen den Kontakt zu anderen Fachstellen her.

Unter den Telefonnummern (08092) 823 612, – 407, – 107 und – 488 kann man einen Termin für einen ersten Hausbesuch vereinbaren.
Per E-Mail geht das mit der Adresse zentraler-sozialdienst@lra-ebe.de.


Wohnungen für Geflüchtete gesucht

Das Landratsamt sucht dringend Wohnungen für sogenannte Fehlbeleger in den 34 dezentralen Asylbewerber- Unterkünften des Landkreises. „Fehlbeleger“, das sind geflüchtete Menschen, die ein dauerhaftes oder zumindest längeres Aufenthaltsrecht in Deutschland haben. Auf 280 der 755 Bewohner in den Unterkünften trifft das zu. Wer eine freie Wohnung, ein WG-Zimmer, ein Zimmer zur Untermiete etc. zur Verfügung stellen kann, sollte sich unbedingt an das Landratsamt wenden. Dort stellt man den Kontakt zu den zukünftigen Mietern her. Den Mietvertrag schließen Vermieter und Mieter dann direkt ab.

Unter asyl@lra-ebe.de kann man per E-Mail weitere Informationen anfordern und erhält ein Formblatt, mit dem man den Wohnraum konkret anbieten kann.

Unter www.lra-ebe.de in der Rubrik „Soziales/Sozialhilfeverwaltung, Asyl“ findet man unter „Asyl/Wohnraum Fehlbeleger“ Informationen und das Formblatt auf der Homepage des Landratsamtes.

Telefonisch können sich Interessierte unter der Nummer (08092) 823 344 melden.


Information der Betreuungsstelle im Landratsamt

Die Betreuungsstelle Ebersberg hat in Kooperation mit den beiden Betreuungsvereinen des Landkreises eine Broschüre für ehrenamtliche Betreuer und Bevollmächtigte heraus gegeben. Hintergrund ist die steigende Anzahl an Vorsorgevollmachten, die innerhalb von Familien erteilt werden. Neben den Bevollmächtigungen gibt es aber auch zahlreiche Ang- ehörige, die als ehrenamtliche gesetzliche Betreuer vom Gericht bestellt sind. Durch das Ausüben einer Vollmacht oder einer gesetzlichen Betreuung werden die Angehörigen oft- mals vor neue und unbekannte Aufgaben gestellt. Der „Leitfaden für gesetzliche Betreuer und Bevollmächtigte“ dient als kleines Nachschlage- werk für bereits tätige Betreuer oder Bevollmächtigte. Darin werden sowohl rechtliche Fragen geklärt als auch konkrete Handlungsschritte beschrieben. Da sich die gesetzliche Betreuung und die Vorsorgevollmacht rechtlich unterscheiden, werden die beiden Themenbereiche in der Broschüre separat dargestellt. Zudem enthält sie Musterschreiben und Checklisten als praktisches Handwerkszeug. Auch die wichtigsten Adressen von Beratungsstellen sind in
diesem Leitfaden zu finden. Die Broschüre ist kostenlos in der Betreuungsstelle oder am Empfang des Landratsamtes Ebersberg sowie bei den beiden Betreuungsvereinen erhältlich.

Kontaktadressen:
Betreuungsverein Brücke Ebersberg e.V.,
Dr. Wintrich Straße 5, 85560 Ebersberg,
Frau Baumann, Tel. 08092 – 860 11 60

Betreuungsverein der Landkreise Ebersberg und Erding e.V.,
Herzog-Ludwig-Straße 20, 85570 Markt Schwaben,
Frau Grote, Tel. 08121 – 439 130

Betreuungsstelle im Landratsamt Ebersberg,
Eichthalstraße 5, 85560 Ebersberg,
Tel. 08092 – 823 362



Energieagentur Ebersberg-München gGmbH
Eichthalstraße 10, 85560 Ebersberg

beraten – bilden – begleiten

Radelkilometer statt Autokilometer

Fast die Hälfte aller Autofahrten ist kürzer als fünf Kilometer, knapp ein Viertel sogar kürzer als zwei Kilometer. Unsere täglichen Wege sind oft von Gewohnheiten bestimmt, und so steigen wir ins Auto, obwohl andere Verkehrsmittel unter vielerlei Aspekten
günstiger wären. Umdenken lohnt sich: Auf diesen Strecken ist man mit dem Rad sogar schneller am Ziel als mit dem Auto.

Ansprechpartner:
Bärbel Zankl
Tel. 08092/823-513
Energieagentur Ebersberg gGmbH
Eichthalstraße 5, 85560 Ebersberg
baerbel.zankl@lra-ebe.bayern.de
www.energiewende-ebersberg.de