Landratsamt Ebersberg

Pressestelle
Eichthalstraße 5
85560 Ebersberg


Energiespartipp des Monats

Mit eingebautem Rückenwind unterwegs!

Entspannt in die Arbeit sausen ohne zu schwitzen, auch auf längeren Strecken das Auto stehen lassen und damit sich und der Umwelt Gutes tun: Mit einem Elektrofahrrad erweitern Sie Ihren Radius für komfortables Radeln erheblich und haben obendrein noch frische Luft und wohldosierte Bewegung.

  • Schluss mit dem Rentner-Image: Mehr als 3 Millionen Eektrofahrräder sind bereits auf deutschen Straßen unterwegs. Ob als Alternative für den Wochenendausflug oder als Alltagsfahrzeug für die tägliche Fahrt in die Arbeit: Jeder eingesparte Autokilometer reduziert CO2, Feinstaub und Lärm.
  • 99 Prozent der Elektrofahrräder sind Pedelecs – von den englischen Begriffen pedal und electric abgeleitet. Je nach Hersteller und gewähltem Fahrmodus wird das in die Pedale Treten mit 25 bis 200 Prozent der eingesetzten Kraft unterstützt, jedoch nur bis zu einer maximalen Geschwindig-keit von 25 Kilometern pro Stunde.
  • Ein E-Bike im engeren Sinn hat dagegen einen Gasgriff und funktioniert auch ohne Strampeln. Vergleichbar mit einem Elektro-Mofa benötigen Sie dafür ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebszulassung und mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung. Ähnliche Anforderungen – und hier auch eine Helmpflicht –- gibt es für sogenannte schnelle oder S-Pedelecs, bei denen die Motorunterstützung erst bei 45 Stundenkilometern abgeschaltet wird.
  • Immer mit Fahrradhelm und rücksichtsvoller Fahrweise – auch wenn es für Pedelecs keine Helmpflicht gibt und Radwege mitbenutzt werden dürfen!
  • 100 gesparte Autokilometer machen einen Pedelec-Akku wett: Ein Elektrofahrrad verbraucht mehr Ressourcen als ein herkömmliches Fahrrad, sowohl bei Herstellung als auch im Betrieb. Der umweltbewusste Elektroradfahrer lädt seinen Akku mit Ökostrom (0,5 bis 2 kWh auf 100 km). Laut Umweltbundesamt sind die Treibhausgssemissionen aus Akkuproduktion und -recycling bereits eingespart, wenn 100 Kilometer statt mit dem Auto mit dem Elektrorad zurückgelegt werden.
  • Ausführliche Informationen zu Technik, Wartung und (Akku-)Pflege sowie Fahrradkauf bietet der Allgemeinde Deutsche Fahrrad Club auf www.adfc.de/pedelecs, u.A. die Broschüre Verbraucherinformation zu Pedelecs und E-Bikes: Was Sie wissen sollten und wie Sie ein gutes Elektrofahrrad finden. Damit Sie lange ungetrübte Freude haben sollten Sie sich unbedingt im Fachhandel beraten lassen und ausgiebig Probe fahren – am Besten auch über längere Strecken.

Ansprechpartner:
Bärbel Zankl
Tel. 08092/823-513
Energieagentur Ebersberg gGmbH
Eichthalstraße 5, 85560 Ebersberg
baerbel.zankl@lra-ebe.bayern.de
www.energiewende-ebersberg.de


Die kommunale Wohnungsnotfallhilfe Ebersberg stellt sich vor

Die Trägerschaft hat das Diakonische Werk Rosenheim. Die Wohnungsnotfallhilfe unterteilt sich in drei Säulen.

Erste Säule bildet die Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit (FOL).
Die FOL hilft Menschen, wenn Sie Probleme mit Ihrem Vermieter haben, mit Mietzahlungen im Rückstand sind und selbst keine Lösung sehen. Sie hilft, wenn eine Kündigung, eine Räumungsklage oder eine Zwangsräumung drohen. Sie unterstützt bei Antragstellung für Sozialhilfe, Wohngeld, Arbeitslosengeld I und II, eine Sozialwohnung oder bei Behördenkontakt
Sie leistet Präventionsarbeit, um drohende Obdachlosigkeit abzuwenden. Die meisten Menschen, die in die Fachstelle kommen, laufen Gefahr, wegen Mietschulden ihre Wohnung zu verlieren. Alleinstehende, erwachsene wohnungslose Menschen sind häufig suchtkrank, darüber hinaus gesundheitlich schwer beeinträchtigt und mitunter psychisch erkrankt. Aufgrund dieser Lebenssituation leben sie häufig sozial isoliert auf der Straße. Sie bedürfen eines spezifischen Angebots an unterstützender, beratender und begleitender Hilfe, um ihre Lebenslage nach Möglichkeit zu verändern, in Folge zu verbessern und darüber eine Teilhabe am gesamtgesellschaftlichen Leben wieder zu erlangen

Zweite Säule ist die Herberge des Diakonischen Werkes.
Dort können Menschen, die keinen festen Wohnsitz haben, für die Dauer von 9 Tagen übernachten. Nach 30 Tagen sind wieder neun Übernachtungen möglich. In der angeschlossenen Fachberatungsstelle können die Herbergsgäste Unterstützung in Form von Beratung und sozialpädagogischer Begleitung bei der Bewältigung des Alltags finden und in der angegliederten Kleiderkammer der eigene Bestand an Wäsche, Kleidung und Schuhe ergänzt oder ausgetauscht werden.
Die Übernachtungsgäste können sich auch tagsüber in der Herberge aufhalten, denn die Herberge ist ganzjährig täglich zugänglich.
Das Angebot zum Kochen, Waschen, Duschen, gemeinsamen Kaffeetrinken etc. nutzen regelmäßig auch Menschen, die nur behelfsmäßige Unterkünfte haben.

Dritte Säule der Wohnungsnotfallhilfe ist das 3- jährige EHAP – Projekt (Europäischer Hilfsfond für die am meisten benachteiligten Personen) „Beratung und Unterkunft“.
Das Besondere an diesem Angebot ist die aufsuchende Hilfe bei der Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen an Ihrem Aufenthaltsort aufgesucht und beraten werden können. Ziel ist es im Clearing die Gründe für Ihre Notlage zu erarbeiten um Ihnen passende Angebote machen zu können. Während unserer Beratung informieren wir über spezifische Angebote, die Menschen weiterhelfen können und stellen Kontakt zu anderen Fachstellen her.

Wir beraten Sie kostenfrei und auf Wunsch auch anonym.

Kontaktdaten:
FOL: Baldestr, 1, 85560 Ebersberg, 08092/ 2321025, fol-ebersberg@sd-obb.de
Ansprechpartner: Angelika Bollinger, Crischanti Heißmann
Herberge & EHAP: Baldestr. 1, 85560 Ebersberg, 08092/ 8539962, wohi-ebe@sd-obb.de
Ansprechpartner für Herberge: Crischanti Heißmann
Ansprechpartner für EHAP: Thomas Wicker


Suchtberatung am Gesundheitsamt Ebersberg

Telefon: 08092 823539
E-Mail suchtberatung@lra-ebe.de


Außensprechstunde des ZSD

Die Außensprechstunde des Zentralen Sozialdienstes (ZSD) des Landratsamtes in Poing wird immer am ersten Donnerstag eines Monats angeboten.
Von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr erreicht man eine Sozialarbeiterin im Vhs-Gebäude in der Friedensstraße 5. Der Beratungsschwerpunkt liegt bei den Leistungen nach SGBII, dem sogenannten Hartz IV und dem SGBXII, der Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung. Auch wer diese Leistungen noch nicht in Anspruch nimmt, kann zu einer Erstberatung kommen. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. In den Schulferien entfällt die Außensprechstunde.
Im Landratsamt in Ebersberg ist der ZSD zu den folgenden Zeiten erreichbar: Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr, am Montag, Dienstag und Donnerstag nachmittags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr.