Landratsamt Ebersberg
Beratungsstelle


Vorankündigung

Sprechstunde zum Thema Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und gesetzliche Betreuung

Eine persönliche Sprechstunde bietet der Betreuungsverein Brücke Ebersberg e.V. am Mittwoch, den 25. Oktober 2017 von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Egmatinger Rathaus an.
Das Angebot richtet sich an alle, die Fragen zur Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung oder zur gesetzlichen Betreuung haben. Auch Angehörige, die bereits eine gesetzliche Betreuung für einen Verwandten übernommen haben oder bevollmächtigt wurden, können die Beratung in Anspruch nehmen.
Der Betreuungsverein Brücke Ebersberg e.V. ist anerkannter Betreuungsverein und Kooperationspartner der Betreuungsstelle des Landkreises. Die Beratung ist kostenfrei.
Um vorherige Anmeldung im Landratsamt Ebersberg, Frau Lenhart, Telefon 08092/823 523, wird gebeten.



Landratsamt Ebersberg

Pressestelle
Eichthalstraße 5
85560 Ebersberg


Ansprechpartner für ehrenamtliche Helfer

Alexander Feldmann ist seit April dieses Jahres Ansprechpartner im Landratsamt für alle, die sich ehrenamtlich für Asylbewerber engagieren. Auch Interessierte, die sich vorstellen können in diesem Bereich ehrenamtlich aktiv zu werden, können sich bei ihm melden. Unter der Telefonnummer (08092) 823 508 erreicht man Feldmann telefonisch, per E-Mail unter alexander.feldmann@lra-ebe.de. Jeden Donnerstag von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr bietet er im Landratsamt eine offene Sprechstunde für ehrenamtliche Asylhelfer und Interessierte an.

„Von großer Bedeutung für die Zusammenarbeit mit den Helferkreisen sind eine offene Kommunikation und klare Strukturen“, so der Wirtschaftspädagoge, der zuvor an der Universität Bamberg tätig war und sich dort wissenschaftlich mit Themen aus dem Bereich „Asyl“ auseinandergesetzt hat. „Gerade weil die derzeitige Flüchtlingssituation ein polarisierendes Thema ist, ist es von Relevanz die engagierten Landkreisbürger für die Hintergründe der Neuzugewanderten zu sensibilisieren“, sagt der 30-Jährige. Deshalb ist ihm der kontinuierliche Dialog wichtig und wünscht er sich, dass er über Probleme oder Unklarheiten direkt informiert wird. Unabhängig von diesem Gesprächsangebot wurden verschiedene andere Kommunikationsmöglichkeiten eingerichtet. Das Dialogforum „Asyl“ beispielsweise. Es hat bereits einmal stattgefunden, soll vierteljährlich im Landratsamt angeboten werden und einen Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren der Flüchtlingsarbeit gewährleisten.

Ein anderes Beispiel ist der „Fragebogen zur Erfassung von Problemen und Lösungsansätzen bei der Flüchtlingsbetreuung im Landkreis Ebersberg“, von dem Feldmann hofft, dass ihn noch möglichst viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ausfüllen und an ihn senden. Bisher sind nur etwa siebzig Antworten eingegangen. „Je mehr engagierte Ehrenamtliche teilnehmen, desto detailreicher und konkreter wird das Bild. So könnte der Fragebogen dazu beitragen, dass Probleme rechtzeitig erkannt und zügig Lösungen gesucht werden können“, erklärt der Ehrenamtskoordinator für den Bereich „Asyl“.


Neue Nummer: Jobcenter erweitert Telefon-Servicezeiten

Seit dem 11. Juli 2017 hat das Jobcenter Ebersberg eine neue, zentrale Service-Nummer: 08092 8256 93.

Von Montag bis Freitag durchgehend zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr erreicht man die Service-Mitarbeiter. „Damit werden die telefonischen Servicezeiten des Jobcenters Ebersberg erheblich erweitert. Täglich zehn Stunden sind wir für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar“, so Geschäftsführer Hermann Schmidbartl. Die Mitarbeiter erteilen am neuen Service-Telefon Auskünfte zu Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II, dem sogenannten Hartz-IV. Sie senden Infomaterial und Vordrucke zu, geben Hilfestellung beim Ausfüllen von Antragsvordrucken und nehmen sogenannte Veränderungsanzeigen entgegen. „In anrufstarken Zeiten werden nach Bedarf Anrufbeantworter geschaltet. Anrufer können ihre Nachricht oder ihre Fragen hinterlassen. Die Mitarbeiter des Servicecenters rufen zuverlässig innerhalb von maximal zwei Arbeitstagen zurück“, verspricht Schmidbartl.


Neue Amnestie: Waffen können kostenlos im Landratsamt abgegeben werden

Seit Anfang Juli 2017 haben die Landkreisbürger wieder die Möglichkeit, Waffen und Munition straffrei und kostenlos im Landratsamt abzugeben, die sie illegal erworben oder unerlaubt in ihrem Besitz hatten. Das gilt bis 1. Juli 2018. Das am 5. Juli 2017 in Kraft getretene Zweite Gesetz zur Änderung des Waffengesetzes sieht diese Amnestiefrist vor. Zuletzt hatte es im Jahr 2009 eine ähnliche Strafverzichtsregelung gegeben. Damals konnten bundesweit etwa 200 000 Waffen aus dem Verkehr gezogen werden. Ausgeschlossen wird ein Strafverzicht, wenn beispielsweise der Waffenbesitzer bereits darüber informiert worden ist, dass gegen ihn wegen waffenrechtlicher Verstöße ein Straf- oder Bußgeldverfahren eingeleitet worden ist. Wenn jemand eine Waffenerlaubnis besitzt und eine Waffe abgeben möchte, in deren Besitz er unerlaubt war, führt das nicht automatisch dazu, dass die Waffenerlaubnis widerrufen wird. Wer Waffen legal erworben hat und sie mit der entsprechenden Berechtigung besitzt, sie aber nicht mehr benötigt, kann sie unabhängig von dieser neuerlichen Amnestiefrist jederzeit kostenfrei beim Landratsamt abliefern. Weitere Informationen erhalten Interessierte im Landratsamt unter der Telefonnummer (08092) 823 188. Vor der Abgabe einer Waffe sollte man unbedingt dort einen Termin vereinbaren. Das ist jeweils montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und zusätzlich am Donnerstagnachmittag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr möglich.


Ein dichtes Netz radelbarer Wege im Landkreis

Nicht nur einen Meilenstein, sondern eine Vielzahl von Pflöcken in Form von modernen Wegweisern für das Rad- wegnetz im Landkreis konnte Landrat Robert Niedergesäß kürzlich sehr erfreut in Augenschein nehmen. Die letzten Schilder im Landkreis werden dieser Tag noch angebracht, so dass pünktlich zur Rad-Saison ein komplettes Netz von Radwegen perfekt ausgeschildert ist. Auf der Ebersberger Gewerbeschau in der kommenden Woche wird das Netzwerk auf dem Stand des Landratsamtes präsentiert.
Entstanden ist das Projekt einer systematischen Neubeschilderung aller Radlwege im Landkreis aus dem Mobilitäts- Forum im Jahr 2012; die Idee war, die mehr als 20 Jahre Beschilderung mit gelben Hinweistafel neu zu konzipieren und umzusetzen. Die Konzeption wurde vorangetrieben vom „Runden Tisch Radwege (RTR), der sich zusammen- setzt aus Fachleuten des ADFC, des Tourismusverbandes Grafing, Gemeindevertretern und Fachleuten aus dem Landratsamt. Als Berater fungierte erfolgreich ein renommiertes Verkehrsplanungsbüro, das sich auf den Radwege- sektor spezialisiert hat. Die Planung erfolgt selbstverständlich in enger Abstimmung mit den Gemeinden, deren innerörtliche Radwegeverbindungen auch in die Beschilderung mit aufgenommen wurden. Auch die Bayerische Staatsforstverwaltung brachte sich konstruktiv ein, weil etliche Radwege in Staatswäldern verlaufen.
Begonnen wurde mit der Umsetzung an den beiden durch den Landkreis führenden Fernradwegen (Isar-Inn und Sempt – Mangfall), weil beide Radwege in den Sommermonaten von vielen, z.T. ortsunkundigen Radlern stark frequentiert werden. Die Erfahrungen mit diesen beiden Radwegen flossen mit ein in die Umsetzung bei allen anderen radlbaren Wegen, die im Netz des Landkreises aufgenommen wurden. Die Demontage der alten Beschilderung und die Anbringung der neuen Schilder erfolgt in sehr kooperativer Weise durch die Bauhöfe der jeweiligen Gemeinden. Das durch eine zentrale Infoveranstaltung vorbildlich geschulte Personal der Bauhöfe installierte fachgerecht die rund 1.000 wegweisenden Schilder und die ca. 1.800 Zwischenwegweiser.
Neu ist, dass in der Beschilderung nicht nur die Entfernung von Nah- und Fernzielen konkret angegeben ist, sondern dass auch die 14 Radrundwege des Landkreises, die im Freizeitführer ausgewiesen sind mit grünen Einhänge- schildern an den Schildern gekennzeichnet werden. Dies wird die Sicherheit und Orientierung für Bürger und Gäste/Urlauber an den Radwegen nochmals deutlich verbessern.
Landrat Robert Niedergesäß: „Ich freue mich, dass der Landkreis damit einen modernen Beschilderungs-Standard erreicht hat, der vorbildlich ist für unsere Region, vielen Dank an alle, die dies in teils ehrenamtlicher Arbeit ermöglicht haben.“ Durch jährliche Überprüfungen durch den ADFC bleibt auch künftig die geschaffene Qualität der Beschilderung erhalten.
Landrat Niedergesäß ist überzeugt, dass dieses Projekt ein wichtiger Meilenstein hin zu einem fahrradfreundlichen Landkreis ist. „Aber wir ruhen uns nicht aus auf den Lorbeeren, sondern arbeiten schon jetzt daran, dieses Netz zu ergänzen mit einer Vielzahl von alttagstauglichen Rad-Strecken. Diese haben auch das Ziel, den Berufspendler, der bisher sein Auto benutzt um in die Arbeit zu kommen zu motivieren, zumindest bei gutem Wetter dafür sein Fahrrad zu nehmen“, so der Landrat.


Partner gesucht

Seit der Einführung der Ehrenamtskarte im Landkreis Ebersberg im November 2015 sind fünfhundert blaue und 119 goldene Ehrenamtskarten ausgestellt worden. Die Ehrenamtskarte soll ihren Inhabern Vergünstigungen in verschiedensten Bereichen ermöglichen. Dazu werden dringend noch sogenannte Akzeptanzpartner also Firmen, Geschäfte etc. aus dem Landkreis gesucht. Sabine Meyer vom Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement im Landratsamt zählt einige Gründe auf, warum es sich für Unternehmen und Betriebe lohnen kann mitzumachen:

  • Sie bestimmen den Rahmen der Vergünstigung, die sie anbieten, selbst.
  • Als Akzeptanzpartner gewinnen sie neue Kunden und binden Kunden an ihren Betrieb.
  • Es fallen keine Administrationskosten an.
  • Kostenlos ist auch die Werbung auf der Webseite des Bayerischen Sozialministeriums und einer entsprechenden App.
  • Die Teilnehmer erhalten kostenloses Werbematerial z.B. für Ladengeschäfte, das sie als Partner der Bayerischen Ehrenamtskarte ausweist.
  • Und nicht zuletzt stärkt die Teilnahme möglichst vieler Betriebe die Region insgesamt.“

Wie wird man Akzeptanzpartner? Informationen und Unterlagen dazu erhalten Interessierte im Landratsamt unter der Telefonnummer (08092) 823 516 oder per E-Mail mit der Adresse demografie@lra-ebe.de.


Neue Homepage für den Tourismus im Landkreis

Unter www.tourismus-ebersberg.de findet man auf der neugestalteten Homepage alles Wissenswerte rund um den Tourismus im Landkreis: Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Brauchtum, aber auch Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels, Privatunterkünften oder auf dem Bauernhof, Gaststätten, Restaurants usw..
„Die Tourismushomepage bietet ein breites und interessantes Spektrum an Informationen sowohl für Landkreisbürger als auch für Tagesgäste und Urlauber“, lobt Landrat Robert Niedergesäß. „Außerdem findet man dort zum Beispiel auch praktische Landkreiskarten mit Fahrrad-Rundwegen, Karten zum Ebersberger Forst usw. mit vielen Ideen zur Freizeitgestaltung“, ergänzt Augustinus Meusel, Wirtschaftsförderer des Landkreises.
Was auf der überarbeiteten Homepage angeboten werden soll, hat der vom Regionalmanagement organisierte Runde Tisch Tourismus ausgearbeitet. Seine Mitglieder treffen sich regelmäßig im Landratsamt. Mitwirkende sind der Tourismusverein Grafing e.V., der Hotel- und Gaststättenverband, der ADFC, Vertreter nicht organisierter Betriebe, der Stadt Ebersberg und des Amtes für Landwirtschaft.
Beherbergungs- und Gaststättenbetriebe, die unter der Rubrik „Übernachten“ beziehungsweise „Essen und Trinken“ noch nicht aufgeführt sind, aber auf der Homepage erscheinen möchten, können ihre Angaben per E-Mail an vera.thurnhuber@lra-ebe.de im Landratsamt senden.


Energiespartipp des Monats

Mit eingebautem Rückenwind unterwegs!

Entspannt in die Arbeit sausen ohne zu schwitzen, auch auf längeren Strecken das Auto stehen lassen und damit sich und der Umwelt Gutes tun: Mit einem Elektrofahrrad erweitern Sie Ihren Radius für komfortables Radeln erheblich und haben obendrein noch frische Luft und wohldosierte Bewegung.

  • Schluss mit dem Rentner-Image: Mehr als 3 Millionen Eektrofahrräder sind bereits auf deutschen Straßen unterwegs. Ob als Alternative für den Wochenendausflug oder als Alltagsfahrzeug für die tägliche Fahrt in die Arbeit: Jeder eingesparte Autokilometer reduziert CO2, Feinstaub und Lärm.
  • 99 Prozent der Elektrofahrräder sind Pedelecs – von den englischen Begriffen pedal und electric abgeleitet. Je nach Hersteller und gewähltem Fahrmodus wird das in die Pedale Treten mit 25 bis 200 Prozent der eingesetzten Kraft unterstützt, jedoch nur bis zu einer maximalen Geschwindig-keit von 25 Kilometern pro Stunde.
  • Ein E-Bike im engeren Sinn hat dagegen einen Gasgriff und funktioniert auch ohne Strampeln. Vergleichbar mit einem Elektro-Mofa benötigen Sie dafür ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebszulassung und mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung. Ähnliche Anforderungen – und hier auch eine Helmpflicht –- gibt es für sogenannte schnelle oder S-Pedelecs, bei denen die Motorunterstützung erst bei 45 Stundenkilometern abgeschaltet wird.
  • Immer mit Fahrradhelm und rücksichtsvoller Fahrweise – auch wenn es für Pedelecs keine Helmpflicht gibt und Radwege mitbenutzt werden dürfen!
  • 100 gesparte Autokilometer machen einen Pedelec-Akku wett: Ein Elektrofahrrad verbraucht mehr Ressourcen als ein herkömmliches Fahrrad, sowohl bei Herstellung als auch im Betrieb. Der umweltbewusste Elektroradfahrer lädt seinen Akku mit Ökostrom (0,5 bis 2 kWh auf 100 km). Laut Umweltbundesamt sind die Treibhausgssemissionen aus Akkuproduktion und -recycling bereits eingespart, wenn 100 Kilometer statt mit dem Auto mit dem Elektrorad zurückgelegt werden.
  • Ausführliche Informationen zu Technik, Wartung und (Akku-)Pflege sowie Fahrradkauf bietet der Allgemeinde Deutsche Fahrrad Club auf www.adfc.de/pedelecs, u.A. die Broschüre Verbraucherinformation zu Pedelecs und E-Bikes: Was Sie wissen sollten und wie Sie ein gutes Elektrofahrrad finden. Damit Sie lange ungetrübte Freude haben sollten Sie sich unbedingt im Fachhandel beraten lassen und ausgiebig Probe fahren – am Besten auch über längere Strecken.

Ansprechpartner:
Bärbel Zankl
Tel. 08092/823-513
Energieagentur Ebersberg gGmbH
Eichthalstraße 5, 85560 Ebersberg
baerbel.zankl@lra-ebe.bayern.de
www.energiewende-ebersberg.de


Die kommunale Wohnungsnotfallhilfe Ebersberg stellt sich vor

Die Trägerschaft hat das Diakonische Werk Rosenheim. Die Wohnungsnotfallhilfe unterteilt sich in drei Säulen.

Erste Säule bildet die Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit (FOL).
Die FOL hilft Menschen, wenn Sie Probleme mit Ihrem Vermieter haben, mit Mietzahlungen im Rückstand sind und selbst keine Lösung sehen. Sie hilft, wenn eine Kündigung, eine Räumungsklage oder eine Zwangsräumung drohen. Sie unterstützt bei Antragstellung für Sozialhilfe, Wohngeld, Arbeitslosengeld I und II, eine Sozialwohnung oder bei Behördenkontakt
Sie leistet Präventionsarbeit, um drohende Obdachlosigkeit abzuwenden. Die meisten Menschen, die in die Fachstelle kommen, laufen Gefahr, wegen Mietschulden ihre Wohnung zu verlieren. Alleinstehende, erwachsene wohnungslose Menschen sind häufig suchtkrank, darüber hinaus gesundheitlich schwer beeinträchtigt und mitunter psychisch erkrankt. Aufgrund dieser Lebenssituation leben sie häufig sozial isoliert auf der Straße. Sie bedürfen eines spezifischen Angebots an unterstützender, beratender und begleitender Hilfe, um ihre Lebenslage nach Möglichkeit zu verändern, in Folge zu verbessern und darüber eine Teilhabe am gesamtgesellschaftlichen Leben wieder zu erlangen

Zweite Säule ist die Herberge des Diakonischen Werkes.
Dort können Menschen, die keinen festen Wohnsitz haben, für die Dauer von 9 Tagen übernachten. Nach 30 Tagen sind wieder neun Übernachtungen möglich. In der angeschlossenen Fachberatungsstelle können die Herbergsgäste Unterstützung in Form von Beratung und sozialpädagogischer Begleitung bei der Bewältigung des Alltags finden und in der angegliederten Kleiderkammer der eigene Bestand an Wäsche, Kleidung und Schuhe ergänzt oder ausgetauscht werden.
Die Übernachtungsgäste können sich auch tagsüber in der Herberge aufhalten, denn die Herberge ist ganzjährig täglich zugänglich.
Das Angebot zum Kochen, Waschen, Duschen, gemeinsamen Kaffeetrinken etc. nutzen regelmäßig auch Menschen, die nur behelfsmäßige Unterkünfte haben.

Dritte Säule der Wohnungsnotfallhilfe ist das 3- jährige EHAP – Projekt (Europäischer Hilfsfond für die am meisten benachteiligten Personen) „Beratung und Unterkunft“.
Das Besondere an diesem Angebot ist die aufsuchende Hilfe bei der Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen an Ihrem Aufenthaltsort aufgesucht und beraten werden können. Ziel ist es im Clearing die Gründe für Ihre Notlage zu erarbeiten um Ihnen passende Angebote machen zu können. Während unserer Beratung informieren wir über spezifische Angebote, die Menschen weiterhelfen können und stellen Kontakt zu anderen Fachstellen her.

Wir beraten Sie kostenfrei und auf Wunsch auch anonym.

Kontaktdaten:
FOL: Baldestr, 1, 85560 Ebersberg, 08092/ 2321025, fol-ebersberg@sd-obb.de
Ansprechpartner: Angelika Bollinger, Crischanti Heißmann
Herberge & EHAP: Baldestr. 1, 85560 Ebersberg, 08092/ 8539962, wohi-ebe@sd-obb.de
Ansprechpartner für Herberge: Crischanti Heißmann
Ansprechpartner für EHAP: Thomas Wicker


Suchtberatung am Gesundheitsamt Ebersberg

Telefon: 08092 823539
E-Mail suchtberatung@lra-ebe.de