Landratsamt Ebersberg

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Landratsamt Ebersberg

Pressestelle
Eichthalstraße 5
85560 Ebersberg

Kostenfreie Rücknahme von Pflanzenschutz-Verpackungen

Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln, Spritzenreinigern und Flüssigdüngern werden jetzt wieder kostenlos an den Sammelstellen des Rücknahmesystems PAMIRA zurückgenommen. Die gemeinsame Initiative von Herstellern und Handel, die flächendeckend in Deutschland durchgeführt wird, sorgt für eine kontrollierte und sichere Verwertung der zurückgenommenen Behälter. Mittlerweile wird mit rund 85 Prozent ein Großteil der gesammelten Verpackungen werkstofflich recycelt und zur Herstellung von Kabelschutzrohren eingesetzt. Zurückgenommen werden Pflanzenschutz-Kanister aus Kunststoff und Metall sowie Faltschachteln, Papier- und Kunststoff-Säcke. Die Verpackungen müssen restlos entleert, gespült, trocken und mit dem PAMIRA-Logo versehen sein. Die Deckel und sonstigen Verpackungen sind getrennt abzugeben. Behälter mit über 50 Liter Fassungsvermögen müssen durchtrennt sein. Die Sauberkeit der Verpackungen wird bei der Annahme kontrolliert.

Die aktuellen Termine und die nächsten Sammelstellen:

  • 29. Juni 2018 – Raiffeisen-Waren GmbH in 84427 Sankt Wolfgang, Raiffeisenstr. 3, von 8 – 12 Uhr und 13 – 17 Uhr, Tel. 08085/153-0.
  • 16. August 2018 – BayWa AG in 83539 Forsting-Pfaffing, Steinbuchstraße 9, von
    8 – 12 Uhr und 13 – 17 Uhr, Tel. 08094/9099-44.
  • 28. August 2018 – HAUSLADEN GmbH in 85551 Heimstetten, Feldkirchener Str. 14, von 7.30 – 12 Uhr und 13 – 16.30 Uhr, Tel. 089/905090-0.

Weitere Annahmestellen und Termine finden Interessierte unter www.pamira.de.


Information der Betreuungsstelle im Landratsamt

Die Betreuungsstelle Ebersberg hat in Kooperation mit den beiden Betreuunsvereinen des Landkreises eine Broschüre für ehrenamtliche Betreuer und Bevollmächtigte herausgegeben. Hintergrund ist die steigende Anzahl an Vorsorgevollmachten, die innerhalb von Familien erteilt werden. Neben den Bevollmächtigungen gibt es aber auch zahlreiche Angehörige, die als ehrenamtliche gesetzliche Betreuer vom Gericht bestellt sind. Durch das Ausüben einer Vollmacht oder einer gesetzlichen Betreuung werden die Angehörigen oftmals vor neue und unbekannte Aufgaben gestellt. Der „Leitfaden für gesetzliche Betreuer und Bevollmächtigte“ dient als kleines Nachschlagewerk für bereits tätige Betreuer oder Bevollmächtigte. Darin werden sowohl rechtliche Fragen geklärt als auch konkrete Handlungsschritte beschrieben. Da sich die gesetzliche Betreuung und die Vorsorgevollmacht rechtlich unterscheiden, werden die beiden Themenbereiche in der Broschüre separat dargestellt. Zudem enthält sie Musterschreiben und Checklisten als praktisches Handwerkszeug. Auch die wichtigsten Adressen von Beratungsstellen sind in diesem Leitfaden zu finden. Die Broschüre ist kostenlos in der Betreuungsstelle oder am Empfang des Landratsamtes Ebersberg sowie bei den beiden Betreuungsvereinen erhältlich.

Kontaktadressen:
Betreuungsverein Brücke Ebersberg e.V., Dr. Wintrich Straße 5, 85560 Ebersberg, Frau Baumann, Tel. 08092 – 860 11 60

Betreuungsverein der Landkreise Ebersberg und Erding e.V., Herzog-Ludwig-Straße 20, 85570 Markt Schwaben, Frau Grote, Tel. 08121 – 439 130

Betreuungsstelle im Landratsamt Ebersberg, Eichthalstraße 5, 85560 Ebersberg, Tel. 08092 – 823 362


Waffen können kostenlos im Landratsamt abgegeben werden

Seit Anfang Juli 2017 haben die Landkreisbürger wieder die Möglichkeit, Waffen und Munition straffrei und kostenlos im Landratsamt abzugeben, die sie illegal erworben oder unerlaubt in ihrem Besitz hatten. Das gilt bis 1. Juli 2018. Das am 5. Juli 2017 in Kraft getretene Zweite Gesetz zur Änderung des Waffengesetzes sieht diese Amnestiefrist vor. Zuletzt hatte es im Jahr 2009 eine ähnliche Strafverzichtsregelung gegeben. Damals konnten bundesweit etwa 200 000 Waffen aus dem Verkehr gezogen werden. Ausgeschlossen wird ein Strafverzicht, wenn beispielsweise der Waffenbesitzer bereits darüber informiert worden ist, dass gegen ihn wegen waffenrechtlicher Verstöße ein Straf- oder Bußgeldverfahren eingeleitet worden ist. Wenn jemand eine Waffenerlaubnis besitzt und eine Waffe abgeben möchte, in deren Besitz er unerlaubt war, führt das nicht automatisch dazu, dass die Waffenerlaubnis widerrufen wird. Wer Waffen legal erworben hat und sie mit der entsprechenden Berechtigung besitzt, sie aber nicht mehr benötigt, kann sie unabhängig von dieser neuerlichen Amnestiefrist jederzeit kostenfrei beim Landratsamt abliefern. Weitere Informationen erhalten Interessierte im Landratsamt unter der Telefonnummer (08092) 823 188. Vor der Abgabe einer Waffe sollte man unbedingt dort einen Termin vereinbaren. Das ist jeweils montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und zusätzlich am Donnerstagnachmittag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr möglich.


STADTRADELN – Fahrradkilometer statt Autokilometer

Der Landkreis Ebersberg ist beim STADTRADELN vom 1. bis 21. Juli 2018 dabei – radeln auch Sie mit!

Der Landkreis beteiligt sich an der deutschlandweiten Aktion STADTRADELN. Ziele der Kampagne sind, privat und beruflich möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen, sodass ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet und ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune gesetzt wird – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben!
Vom 1. bis 21. Juli 2018 können sich alle interessierten Privatpersonen, Schulklassen und Unternehmen an dem Wettbewerb beteiligen und beweisen, dass die Bürger im Landkreis kräftig in die Pedale treten können. Mitmachen kann jeder, der im Landkreis Ebersberg lebt, arbeitet, einem Verein angehört oder zur Schule geht.

Alle Informationen zum STADTRADELN und zur Registrierung finden Sie unter: www.stadtradeln.de/landkreis-ebersberg oder wenden Sie sich an Lisa Huber, lisa.huber@lra-ebe.de, 08092 – 823542.


Seniorenwegweiser

Infobroschüre für Senioren aus dem Landkreis

Die neueste Auflage des „Seniorenwegweisers“, einer Informationsbroschüre für Senioren im Landkreis Ebersberg, gibt es jetzt kostenlos im Landratsamt und in den Gemeindeverwaltungen. Die Broschüre soll sowohl Seniorinnen und Senioren als auch ihren Angehörigen eine Orientierungshilfe im Alltag bieten und die Suche nach Angeboten und Informationen erleichtern. „In übersichtlicher Form enthält sie Interessantes rund um Finanzen, Beratungsangebote, Vorsorge fürs Alter, Gesundheit, Hilfen für zu Hause, Wohnen, Pflege und Aktivitäten“, so Christian Salberg, Leiter der Abteilung „Jugend, Familie und Demographie“ im Landratsamt. Zudem erhalten die Leser in kompakter Form Informationen über das Dritte Pflegestärkungsgesetz, das zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist.

Thema sind auch wichtige Neuerungen beim Beratungsangebot des Landratsamtes für ältere Menschen: Die zum 1. Januar 2018 gestartete Wohnraumberatung und die ebenfalls im Januar 2018 begonnenen präventiven Hausbesuche des Zentralen Sozialdienstes. Wenn Bedarf an einer größeren Anzahl von Exemplaren besteht, können Interessierte sie im Landratsamt anfordern, per Post mit der Adresse Eichthalstr. 5, 85560 Ebersberg, per E-Mail unter demografie@lra-ebe.de, telefonisch unter der Nummer (08092) 823-397. Unter www.lra-ebe.de kann man den „Seniorenwegweiser“ im Internet ansehen.

Auf dem Foto (von links): Abteilungsleiter Christian Salberg, Landrat Robert Niedergesäß und Jochen Specht, Leiter des Teams „Demographie“ mit je einem Exemplar der aktuellen Ausgabe des „Seniorenwegweisers“.


Neue Nummer: Jobcenter erweitert Telefon-Servicezeiten

Seit dem 11. Juli 2017 hat das Jobcenter Ebersberg eine neue, zentrale Service-Nummer: 08092 8256 93.

Von Montag bis Freitag durchgehend zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr erreicht man die Service-Mitarbeiter. „Damit werden die telefonischen Servicezeiten des Jobcenters Ebersberg erheblich erweitert. Täglich zehn Stunden sind wir für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar“, so Geschäftsführer Hermann Schmidbartl. Die Mitarbeiter erteilen am neuen Service-Telefon Auskünfte zu Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II, dem sogenannten Hartz-IV. Sie senden Infomaterial und Vordrucke zu, geben Hilfestellung beim Ausfüllen von Antragsvordrucken und nehmen sogenannte Veränderungsanzeigen entgegen. „In anrufstarken Zeiten werden nach Bedarf Anrufbeantworter geschaltet. Anrufer können ihre Nachricht oder ihre Fragen hinterlassen. Die Mitarbeiter des Servicecenters rufen zuverlässig innerhalb von maximal zwei Arbeitstagen zurück“, verspricht Schmidbartl.


Ein dichtes Netz radelbarer Wege im Landkreis

Nicht nur einen Meilenstein, sondern eine Vielzahl von Pflöcken in Form von modernen Wegweisern für das Rad- wegnetz im Landkreis konnte Landrat Robert Niedergesäß kürzlich sehr erfreut in Augenschein nehmen. Die letzten Schilder im Landkreis werden dieser Tag noch angebracht, so dass pünktlich zur Rad-Saison ein komplettes Netz von Radwegen perfekt ausgeschildert ist. Auf der Ebersberger Gewerbeschau in der kommenden Woche wird das Netzwerk auf dem Stand des Landratsamtes präsentiert.
Entstanden ist das Projekt einer systematischen Neubeschilderung aller Radlwege im Landkreis aus dem Mobilitäts- Forum im Jahr 2012; die Idee war, die mehr als 20 Jahre Beschilderung mit gelben Hinweistafel neu zu konzipieren und umzusetzen. Die Konzeption wurde vorangetrieben vom „Runden Tisch Radwege (RTR), der sich zusammen- setzt aus Fachleuten des ADFC, des Tourismusverbandes Grafing, Gemeindevertretern und Fachleuten aus dem Landratsamt. Als Berater fungierte erfolgreich ein renommiertes Verkehrsplanungsbüro, das sich auf den Radwege- sektor spezialisiert hat. Die Planung erfolgt selbstverständlich in enger Abstimmung mit den Gemeinden, deren innerörtliche Radwegeverbindungen auch in die Beschilderung mit aufgenommen wurden. Auch die Bayerische Staatsforstverwaltung brachte sich konstruktiv ein, weil etliche Radwege in Staatswäldern verlaufen.
Begonnen wurde mit der Umsetzung an den beiden durch den Landkreis führenden Fernradwegen (Isar-Inn und Sempt – Mangfall), weil beide Radwege in den Sommermonaten von vielen, z.T. ortsunkundigen Radlern stark frequentiert werden. Die Erfahrungen mit diesen beiden Radwegen flossen mit ein in die Umsetzung bei allen anderen radlbaren Wegen, die im Netz des Landkreises aufgenommen wurden. Die Demontage der alten Beschilderung und die Anbringung der neuen Schilder erfolgt in sehr kooperativer Weise durch die Bauhöfe der jeweiligen Gemeinden. Das durch eine zentrale Infoveranstaltung vorbildlich geschulte Personal der Bauhöfe installierte fachgerecht die rund 1.000 wegweisenden Schilder und die ca. 1.800 Zwischenwegweiser.
Neu ist, dass in der Beschilderung nicht nur die Entfernung von Nah- und Fernzielen konkret angegeben ist, sondern dass auch die 14 Radrundwege des Landkreises, die im Freizeitführer ausgewiesen sind mit grünen Einhänge- schildern an den Schildern gekennzeichnet werden. Dies wird die Sicherheit und Orientierung für Bürger und Gäste/Urlauber an den Radwegen nochmals deutlich verbessern.
Landrat Robert Niedergesäß: „Ich freue mich, dass der Landkreis damit einen modernen Beschilderungs-Standard erreicht hat, der vorbildlich ist für unsere Region, vielen Dank an alle, die dies in teils ehrenamtlicher Arbeit ermöglicht haben.“ Durch jährliche Überprüfungen durch den ADFC bleibt auch künftig die geschaffene Qualität der Beschilderung erhalten.
Landrat Niedergesäß ist überzeugt, dass dieses Projekt ein wichtiger Meilenstein hin zu einem fahrradfreundlichen Landkreis ist. „Aber wir ruhen uns nicht aus auf den Lorbeeren, sondern arbeiten schon jetzt daran, dieses Netz zu ergänzen mit einer Vielzahl von alttagstauglichen Rad-Strecken. Diese haben auch das Ziel, den Berufspendler, der bisher sein Auto benutzt um in die Arbeit zu kommen zu motivieren, zumindest bei gutem Wetter dafür sein Fahrrad zu nehmen“, so der Landrat.


Energiespartipp des Monats

Mit eingebautem Rückenwind unterwegs!

Entspannt in die Arbeit sausen ohne zu schwitzen, auch auf längeren Strecken das Auto stehen lassen und damit sich und der Umwelt Gutes tun: Mit einem Elektrofahrrad erweitern Sie Ihren Radius für komfortables Radeln erheblich und haben obendrein noch frische Luft und wohldosierte Bewegung.

  • Schluss mit dem Rentner-Image: Mehr als 3 Millionen Eektrofahrräder sind bereits auf deutschen Straßen unterwegs. Ob als Alternative für den Wochenendausflug oder als Alltagsfahrzeug für die tägliche Fahrt in die Arbeit: Jeder eingesparte Autokilometer reduziert CO2, Feinstaub und Lärm.
  • 99 Prozent der Elektrofahrräder sind Pedelecs – von den englischen Begriffen pedal und electric abgeleitet. Je nach Hersteller und gewähltem Fahrmodus wird das in die Pedale Treten mit 25 bis 200 Prozent der eingesetzten Kraft unterstützt, jedoch nur bis zu einer maximalen Geschwindig-keit von 25 Kilometern pro Stunde.
  • Ein E-Bike im engeren Sinn hat dagegen einen Gasgriff und funktioniert auch ohne Strampeln. Vergleichbar mit einem Elektro-Mofa benötigen Sie dafür ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebszulassung und mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung. Ähnliche Anforderungen – und hier auch eine Helmpflicht –- gibt es für sogenannte schnelle oder S-Pedelecs, bei denen die Motorunterstützung erst bei 45 Stundenkilometern abgeschaltet wird.
  • Immer mit Fahrradhelm und rücksichtsvoller Fahrweise – auch wenn es für Pedelecs keine Helmpflicht gibt und Radwege mitbenutzt werden dürfen!
  • 100 gesparte Autokilometer machen einen Pedelec-Akku wett: Ein Elektrofahrrad verbraucht mehr Ressourcen als ein herkömmliches Fahrrad, sowohl bei Herstellung als auch im Betrieb. Der umweltbewusste Elektroradfahrer lädt seinen Akku mit Ökostrom (0,5 bis 2 kWh auf 100 km). Laut Umweltbundesamt sind die Treibhausgssemissionen aus Akkuproduktion und -recycling bereits eingespart, wenn 100 Kilometer statt mit dem Auto mit dem Elektrorad zurückgelegt werden.
  • Ausführliche Informationen zu Technik, Wartung und (Akku-)Pflege sowie Fahrradkauf bietet der Allgemeinde Deutsche Fahrrad Club auf www.adfc.de/pedelecs, u.A. die Broschüre Verbraucherinformation zu Pedelecs und E-Bikes: Was Sie wissen sollten und wie Sie ein gutes Elektrofahrrad finden. Damit Sie lange ungetrübte Freude haben sollten Sie sich unbedingt im Fachhandel beraten lassen und ausgiebig Probe fahren – am Besten auch über längere Strecken.

Ansprechpartner:
Bärbel Zankl
Tel. 08092/823-513
Energieagentur Ebersberg gGmbH
Eichthalstraße 5, 85560 Ebersberg
baerbel.zankl@lra-ebe.bayern.de
www.energiewende-ebersberg.de


Die kommunale Wohnungsnotfallhilfe Ebersberg stellt sich vor

Die Trägerschaft hat das Diakonische Werk Rosenheim. Die Wohnungsnotfallhilfe unterteilt sich in drei Säulen.

Erste Säule bildet die Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit (FOL).
Die FOL hilft Menschen, wenn Sie Probleme mit Ihrem Vermieter haben, mit Mietzahlungen im Rückstand sind und selbst keine Lösung sehen. Sie hilft, wenn eine Kündigung, eine Räumungsklage oder eine Zwangsräumung drohen. Sie unterstützt bei Antragstellung für Sozialhilfe, Wohngeld, Arbeitslosengeld I und II, eine Sozialwohnung oder bei Behördenkontakt
Sie leistet Präventionsarbeit, um drohende Obdachlosigkeit abzuwenden. Die meisten Menschen, die in die Fachstelle kommen, laufen Gefahr, wegen Mietschulden ihre Wohnung zu verlieren. Alleinstehende, erwachsene wohnungslose Menschen sind häufig suchtkrank, darüber hinaus gesundheitlich schwer beeinträchtigt und mitunter psychisch erkrankt. Aufgrund dieser Lebenssituation leben sie häufig sozial isoliert auf der Straße. Sie bedürfen eines spezifischen Angebots an unterstützender, beratender und begleitender Hilfe, um ihre Lebenslage nach Möglichkeit zu verändern, in Folge zu verbessern und darüber eine Teilhabe am gesamtgesellschaftlichen Leben wieder zu erlangen

Zweite Säule ist die Herberge des Diakonischen Werkes.
Dort können Menschen, die keinen festen Wohnsitz haben, für die Dauer von 9 Tagen übernachten. Nach 30 Tagen sind wieder neun Übernachtungen möglich. In der angeschlossenen Fachberatungsstelle können die Herbergsgäste Unterstützung in Form von Beratung und sozialpädagogischer Begleitung bei der Bewältigung des Alltags finden und in der angegliederten Kleiderkammer der eigene Bestand an Wäsche, Kleidung und Schuhe ergänzt oder ausgetauscht werden.
Die Übernachtungsgäste können sich auch tagsüber in der Herberge aufhalten, denn die Herberge ist ganzjährig täglich zugänglich.
Das Angebot zum Kochen, Waschen, Duschen, gemeinsamen Kaffeetrinken etc. nutzen regelmäßig auch Menschen, die nur behelfsmäßige Unterkünfte haben.

Dritte Säule der Wohnungsnotfallhilfe ist das 3- jährige EHAP – Projekt (Europäischer Hilfsfond für die am meisten benachteiligten Personen) „Beratung und Unterkunft“.
Das Besondere an diesem Angebot ist die aufsuchende Hilfe bei der Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen an Ihrem Aufenthaltsort aufgesucht und beraten werden können. Ziel ist es im Clearing die Gründe für Ihre Notlage zu erarbeiten um Ihnen passende Angebote machen zu können. Während unserer Beratung informieren wir über spezifische Angebote, die Menschen weiterhelfen können und stellen Kontakt zu anderen Fachstellen her.

Wir beraten Sie kostenfrei und auf Wunsch auch anonym.

Kontaktdaten:
FOL: Baldestr, 1, 85560 Ebersberg, 08092/ 2321025, fol-ebersberg@sd-obb.de
Ansprechpartner: Angelika Bollinger, Crischanti Heißmann
Herberge & EHAP: Baldestr. 1, 85560 Ebersberg, 08092/ 8539962, wohi-ebe@sd-obb.de
Ansprechpartner für Herberge: Crischanti Heißmann
Ansprechpartner für EHAP: Thomas Wicker


Suchtberatung am Gesundheitsamt Ebersberg

Telefon: 08092 823539
E-Mail suchtberatung@lra-ebe.de