Energieagentur Ebersberg-München gGmbH
Eichthalstraße 10, 85560 Ebersberg

beraten – bilden – begleiten

Radelkilometer statt Autokilometer

Fast die Hälfte aller Autofahrten ist kürzer als fünf Kilometer, knapp ein Viertel sogar kürzer als zwei Kilometer. Unsere täglichen Wege sind oft von Gewohnheiten bestimmt, und so steigen wir ins Auto, obwohl andere Verkehrsmittel unter vielerlei Aspekten
günstiger wären. Umdenken lohnt sich: Auf diesen Strecken ist man mit dem Rad sogar schneller am Ziel als mit dem Auto.

Ansprechpartner:
Bärbel Zankl
Tel. 08092/823-513
Energieagentur Ebersberg gGmbH
Eichthalstraße 5, 85560 Ebersberg
baerbel.zankl@lra-ebe.bayern.de
www.energiewende-ebersberg.de



Landratsamt Ebersberg

Pressestelle
Eichthalstraße 5
85560 Ebersberg


Unterstützung für Senioren, die zuhause leben

„Sie leben zu Hause und stellen fest, dass es Situationen gibt, in denen Sie Unterstützung benötigen würden, z.B. beim Einkaufen oder im Haushalt.“

Senioren, die dieser Satz aus einem Infoblatt des Landratsamtes anspricht, könnten sich für das auf ihre Altersgruppe zugeschnittene Beratungsangebot des Zentralen Sozialdienstes (ZSD) interessieren. Fachkräfte des ZSD bieten Hausbesuche an, bei denen sie gemeinsam mit den Besuchten versuchen herauszufinden, in welchen Bereichen Hilfe notwendig ist – Diskretion ist dabei selbstverständlich. Sie beraten außerdem zu bereits existierenden Angeboten und vermitteln sie, wenn möglich. Bei Bedarf können bis zu zwei weitere Termine folgen. Das noch neue Angebot ist auf Senioren zugeschnitten, die im Landkreis Ebersberg in einer Wohnung oder in einem Haus leben. Mit dem ZSD Kontakt aufnehmen können auch deren Angehörige, Freunde, Nachbarn etc.. Auf Wunsch stellen die Mitarbeiterinnen den Kontakt zu anderen Fachstellen her.

Unter den Telefonnummern (08092) 823 612, – 407, – 107 und – 488 kann man einen Termin für einen ersten Hausbesuch vereinbaren.
Per E-Mail geht das mit der Adresse zentraler-sozialdienst@lra-ebe.de.


Wohnungen für Geflüchtete gesucht

Das Landratsamt sucht dringend Wohnungen für sogenannte Fehlbeleger in den 34 dezentralen Asylbewerber- Unterkünften des Landkreises. „Fehlbeleger“, das sind geflüchtete Menschen, die ein dauerhaftes oder zumindest längeres Aufenthaltsrecht in Deutschland haben. Auf 280 der 755 Bewohner in den Unterkünften trifft das zu. Wer eine freie Wohnung, ein WG-Zimmer, ein Zimmer zur Untermiete etc. zur Verfügung stellen kann, sollte sich unbedingt an das Landratsamt wenden. Dort stellt man den Kontakt zu den zukünftigen Mietern her. Den Mietvertrag schließen Vermieter und Mieter dann direkt ab.

Unter asyl@lra-ebe.de kann man per E-Mail weitere Informationen anfordern und erhält ein Formblatt, mit dem man den Wohnraum konkret anbieten kann.

Unter www.lra-ebe.de in der Rubrik „Soziales/Sozialhilfeverwaltung, Asyl“ findet man unter „Asyl/Wohnraum Fehlbeleger“ Informationen und das Formblatt auf der Homepage des Landratsamtes.

Telefonisch können sich Interessierte unter der Nummer (08092) 823 344 melden.


Foto-Wettbewerb „Das bienenfreundlichste Blumenbeet“

Auf einen Fotowettbewerb, bei dem die bienenfreundlichsten Blumenbeete im Landkreis prämiert werden, weist Kreisfachberater Harald Käsbauer hin. „Ein bienenfreundliches Beet kann etwas Blühendes in einem Balkonkasten oder wildwachsende Pflanzen in einem Garten sein. Wichtig sind vielseitige Strukturen und heimische ungefüllte Blütenpflanzen als nektar- und pollenreiche Nahrung für Honigbienen, Schmetterlinge, Hummeln und Wildbienen“, erläutert Käsbauer den Rahmen für den Wettbewerb. „Die Gewinner dürfen sich auf sehr schöne Preise freuen“, verspricht er.

Den ganzen Sommer über können Blumenfreunde ihre bienenfreundliche Blütenpracht dokumentieren, dann ihr schönstes Foto auswählen und bis spätestens 30. September 2018 einsenden.

per E-Mail an harald.kaesbauer@lra-ebe.de
per Post an die Adresse Landratsamt Ebersberg, SG 45, Harald Käsbauer, Eichthalstraße 5, 85560 Ebersberg.

Der Wettbewerb ist Teil der Aktionen zu „Der Landkreis Ebersberg summt!“ im Jahr der Biene.

Foto: © E. Zacherl


Information der Betreuungsstelle im Landratsamt

Die Betreuungsstelle Ebersberg hat in Kooperation mit den beiden Betreuungsvereinen des Landkreises eine Broschüre für ehrenamtliche Betreuer und Bevollmächtigte heraus gegeben. Hintergrund ist die steigende Anzahl an Vorsorgevollmachten, die innerhalb von Familien erteilt werden. Neben den Bevollmächtigungen gibt es aber auch zahlreiche Ang- ehörige, die als ehrenamtliche gesetzliche Betreuer vom Gericht bestellt sind. Durch das Ausüben einer Vollmacht oder einer gesetzlichen Betreuung werden die Angehörigen oft- mals vor neue und unbekannte Aufgaben gestellt. Der „Leitfaden für gesetzliche Betreuer und Bevollmächtigte“ dient als kleines Nachschlage- werk für bereits tätige Betreuer oder Bevollmächtigte. Darin werden sowohl rechtliche Fragen geklärt als auch konkrete Handlungsschritte beschrieben. Da sich die gesetzliche Betreuung und die Vorsorgevollmacht rechtlich unterscheiden, werden die beiden Themenbereiche in der Broschüre separat dargestellt. Zudem enthält sie Musterschreiben und Checklisten als praktisches Handwerkszeug. Auch die wichtigsten Adressen von Beratungsstellen sind in
diesem Leitfaden zu finden. Die Broschüre ist kostenlos in der Betreuungsstelle oder am Empfang des Landratsamtes Ebersberg sowie bei den beiden Betreuungsvereinen erhältlich.

Kontaktadressen:
Betreuungsverein Brücke Ebersberg e.V.,
Dr. Wintrich Straße 5, 85560 Ebersberg,
Frau Baumann, Tel. 08092 – 860 11 60

Betreuungsverein der Landkreise Ebersberg und Erding e.V.,
Herzog-Ludwig-Straße 20, 85570 Markt Schwaben,
Frau Grote, Tel. 08121 – 439 130

Betreuungsstelle im Landratsamt Ebersberg,
Eichthalstraße 5, 85560 Ebersberg,
Tel. 08092 – 823 362


Kostenfreie Rücknahme von Pflanzenschutz-Verpackungen

Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln, Spritzenreinigern und Flüssigdüngern werden jetzt wieder kostenlos an den Sammelstellen des Rücknahmesystems PAMIRA zurückgenommen. Die gemeinsame Initiative von Herstellern und Handel, die flächendeckend in Deutschland durchgeführt wird, sorgt für eine kontrollierte und sichere Verwertung der zurückgenommenen Behälter. Mittlerweile wird mit rund 85 Prozent ein Großteil der gesammelten Verpackungen werkstofflich recycelt und zur Herstellung von Kabelschutzrohren eingesetzt. Zurückgenommen werden Pflanzenschutz-Kanister aus Kunststoff und Metall sowie Faltschachteln, Papier- und Kunststoff-Säcke. Die Verpackungen müssen restlos entleert, gespült, trocken und mit dem PAMIRA-Logo versehen sein. Die Deckel und sonstigen Verpackungen sind getrennt abzugeben. Behälter mit über 50 Liter Fassungsvermögen müssen durchtrennt sein. Die Sauberkeit der Verpackungen wird bei der Annahme kontrolliert.
Die aktuellen Termine und die nächsten Sammelstellen:

  • 16. August 2018 – BayWa AG in 83539 Forsting-Pfaffing, Steinbuchstraße 9, von
    8 – 12 Uhr und 13 – 17 Uhr, Tel. 08094/9099-44.
  • 28. August 2018 – HAUSLADEN GmbH in 85551 Heimstetten, Feldkirchener Str. 14, von 7.30 – 12 Uhr und 13 – 16.30 Uhr, Tel. 089/905090-0.

Weitere Annahmestellen und Termine finden Interessierte unter www.pamira.de.


Seniorenwegweiser

Infobroschüre für Senioren aus dem Landkreis

Die neueste Auflage des „Seniorenwegweisers“, einer Informationsbroschüre für Senioren im Landkreis Ebersberg, gibt es jetzt kostenlos im Landratsamt und in den Gemeindeverwaltungen. Die Broschüre soll sowohl Seniorinnen und Senioren als auch ihren Angehörigen eine Orientierungshilfe im Alltag bieten und die Suche nach Angeboten und Informationen erleichtern. „In übersichtlicher Form enthält sie Interessantes rund um Finanzen, Beratungsangebote, Vorsorge fürs Alter, Gesundheit, Hilfen für zu Hause, Wohnen, Pflege und Aktivitäten“, so Christian Salberg, Leiter der Abteilung „Jugend, Familie und Demographie“ im Landratsamt. Zudem erhalten die Leser in kompakter Form Informationen über das Dritte Pflegestärkungsgesetz, das zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist.

Thema sind auch wichtige Neuerungen beim Beratungsangebot des Landratsamtes für ältere Menschen: Die zum 1. Januar 2018 gestartete Wohnraumberatung und die ebenfalls im Januar 2018 begonnenen präventiven Hausbesuche des Zentralen Sozialdienstes. Wenn Bedarf an einer größeren Anzahl von Exemplaren besteht, können Interessierte sie im Landratsamt anfordern, per Post mit der Adresse Eichthalstr. 5, 85560 Ebersberg, per E-Mail unter demografie@lra-ebe.de, telefonisch unter der Nummer (08092) 823-397. Unter www.lra-ebe.de kann man den „Seniorenwegweiser“ im Internet ansehen.

Auf dem Foto (von links): Abteilungsleiter Christian Salberg, Landrat Robert Niedergesäß und Jochen Specht, Leiter des Teams „Demographie“ mit je einem Exemplar der aktuellen Ausgabe des „Seniorenwegweisers“.


Neue Nummer: Jobcenter erweitert Telefon-Servicezeiten

Seit dem 11. Juli 2017 hat das Jobcenter Ebersberg eine neue, zentrale Service-Nummer: 08092 8256 93.

Von Montag bis Freitag durchgehend zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr erreicht man die Service-Mitarbeiter. „Damit werden die telefonischen Servicezeiten des Jobcenters Ebersberg erheblich erweitert. Täglich zehn Stunden sind wir für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar“, so Geschäftsführer Hermann Schmidbartl. Die Mitarbeiter erteilen am neuen Service-Telefon Auskünfte zu Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II, dem sogenannten Hartz-IV. Sie senden Infomaterial und Vordrucke zu, geben Hilfestellung beim Ausfüllen von Antragsvordrucken und nehmen sogenannte Veränderungsanzeigen entgegen. „In anrufstarken Zeiten werden nach Bedarf Anrufbeantworter geschaltet. Anrufer können ihre Nachricht oder ihre Fragen hinterlassen. Die Mitarbeiter des Servicecenters rufen zuverlässig innerhalb von maximal zwei Arbeitstagen zurück“, verspricht Schmidbartl.


Die kommunale Wohnungsnotfallhilfe Ebersberg stellt sich vor

Die Trägerschaft hat das Diakonische Werk Rosenheim. Die Wohnungsnotfallhilfe unterteilt sich in drei Säulen.

Erste Säule bildet die Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit (FOL).
Die FOL hilft Menschen, wenn Sie Probleme mit Ihrem Vermieter haben, mit Mietzahlungen im Rückstand sind und selbst keine Lösung sehen. Sie hilft, wenn eine Kündigung, eine Räumungsklage oder eine Zwangsräumung drohen. Sie unterstützt bei Antragstellung für Sozialhilfe, Wohngeld, Arbeitslosengeld I und II, eine Sozialwohnung oder bei Behördenkontakt
Sie leistet Präventionsarbeit, um drohende Obdachlosigkeit abzuwenden. Die meisten Menschen, die in die Fachstelle kommen, laufen Gefahr, wegen Mietschulden ihre Wohnung zu verlieren. Alleinstehende, erwachsene wohnungslose Menschen sind häufig suchtkrank, darüber hinaus gesundheitlich schwer beeinträchtigt und mitunter psychisch erkrankt. Aufgrund dieser Lebenssituation leben sie häufig sozial isoliert auf der Straße. Sie bedürfen eines spezifischen Angebots an unterstützender, beratender und begleitender Hilfe, um ihre Lebenslage nach Möglichkeit zu verändern, in Folge zu verbessern und darüber eine Teilhabe am gesamtgesellschaftlichen Leben wieder zu erlangen

Zweite Säule ist die Herberge des Diakonischen Werkes.
Dort können Menschen, die keinen festen Wohnsitz haben, für die Dauer von 9 Tagen übernachten. Nach 30 Tagen sind wieder neun Übernachtungen möglich. In der angeschlossenen Fachberatungsstelle können die Herbergsgäste Unterstützung in Form von Beratung und sozialpädagogischer Begleitung bei der Bewältigung des Alltags finden und in der angegliederten Kleiderkammer der eigene Bestand an Wäsche, Kleidung und Schuhe ergänzt oder ausgetauscht werden.
Die Übernachtungsgäste können sich auch tagsüber in der Herberge aufhalten, denn die Herberge ist ganzjährig täglich zugänglich.
Das Angebot zum Kochen, Waschen, Duschen, gemeinsamen Kaffeetrinken etc. nutzen regelmäßig auch Menschen, die nur behelfsmäßige Unterkünfte haben.

Dritte Säule der Wohnungsnotfallhilfe ist das 3- jährige EHAP – Projekt (Europäischer Hilfsfond für die am meisten benachteiligten Personen) „Beratung und Unterkunft“.
Das Besondere an diesem Angebot ist die aufsuchende Hilfe bei der Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen an Ihrem Aufenthaltsort aufgesucht und beraten werden können. Ziel ist es im Clearing die Gründe für Ihre Notlage zu erarbeiten um Ihnen passende Angebote machen zu können. Während unserer Beratung informieren wir über spezifische Angebote, die Menschen weiterhelfen können und stellen Kontakt zu anderen Fachstellen her.

Wir beraten Sie kostenfrei und auf Wunsch auch anonym.

Kontaktdaten:
FOL: Baldestr, 1, 85560 Ebersberg, 08092/ 2321025, fol-ebersberg@sd-obb.de
Ansprechpartner: Angelika Bollinger, Crischanti Heißmann
Herberge & EHAP: Baldestr. 1, 85560 Ebersberg, 08092/ 8539962, wohi-ebe@sd-obb.de
Ansprechpartner für Herberge: Crischanti Heißmann
Ansprechpartner für EHAP: Thomas Wicker


Suchtberatung am Gesundheitsamt Ebersberg

Telefon: 08092 823539
E-Mail suchtberatung@lra-ebe.de