Schulweghelfer gesucht!

An alle Eltern, Großeltern und Freiwillige in Egmating!

Seit mehreren Jahren haben wir in Egmating Freiwillige, die sich als Schulweghelfer für die Sicherheit unserer Kinder auf dem Schulweg ehrenamtlich engagieren. An dem Fußgängerüberweg in der Schloßstraße sind jeden Morgen zwei Schulweghelfer im Einsatz, die den Kindern helfen, die Straße sicher zu überqueren.Durch die Einrichtung des Lotsenüberganges war es der Gemeinde möglich, für eine verbesserte Beleuchtung des Überganges zu sorgen, von der alle Egmatinger profitieren. Die Präsenz der Schülerlotsen führt auch zu einer langsameren Fahrweise der Verkehrsteilnehmer an dem Übergang.

Alle neuen Schulweghelfer werden von der Verkehrspolizei Ebersberg an einem Abend geschult, und sind damit auch im Rahmen ihrer Tätigkeit versichert. Um den Lotsendienst weiter aufrecht zu erhalten, und den Aufwand für alle so gering wie möglich zu gestalten, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen! Es wäre sehr schön, wenn auch Sie einmal in zwei Wochen von 7.00 Uhr bis 7.45 Uhr als Lotse zu Verfügung stehen können.

Warum der Schulweg zu Fuß für Kinder so wichtig ist:

  • Stärkung des Selbstbewusstseins und Selbstvertrauens der Kinder
  • Förderung der Selbständigkeit
  • Möglichkeit „Abzuschalten“ und Erlebtes mit anderen Kindern zu verarbeiten
  • Förderung von Freundschaften auch außerhalb des Klassenzimmers

Sie haben Lust auf etwas frische Luft am frühen Morgen, ein kleines Ehrenamt und nette Gespräche mit dem Lotsenpartner? Dann rufen Sie uns an! Die Schulkinder und Lotsen freuen sich über Ihre Unterstützung!

Kontakt: Dana Huber, danahuber@gmx.net, Telefon: +49 173 3795171.


Hier kommen Sie auf die Seiten der Grundschule Egmating-Oberpframmern.


Nachberichterstattung zum Echt dabei-Projekt, 8. Juli 2019

Dreimal ‚Echt dabei‘ – die Grundschule Egmating-Oberpframmern hat sich im 2. Schulhalbjahr intensiv mit Medienerziehung beschäftigt. Am 14.Mai 2019 fand ein Vortrag im Rahmen des Präventionsprogrammes ECHT DABEI statt, das eine frühe, ressourcenorientierte Vorbeugung vor Mediensucht und anderen Cyber-Risiken mit der Entwicklung von Medienmündigkeit verknüpft.
Schon für die Kleinsten sind Medien oft Teil des Alltags. Doch dort, wo Fernseher, Spielekonsole und Co. die Aufmerksamkeit binden, fehlt sie an anderer Stelle: Geringe Sozialkompetenz, Computerspielsucht sowie Übergewicht und Schulprobleme sind mögliche Folgen. Mehr bildschirmfreie, echte Zeit bedeutet für Kinder einen Gewinn an Kompetenzen im realen Leben und legt die Basis für eine selbstbestimmte und verantwortungsbewusste spätere Mediennutzung.

Das Präventionsprogramm mit dem Untertitel Gesund groß werden im digitalen Zeitalter will deshalb Eltern, Kita-Fachkräfte sowie Lehrkräfte dazu ermutigen, mehr bildschirmfreie Zeit im Alltag zu fördern. Dazu sind speziell ausgebildete Coaches vor Ort im Einsatz. Sie beraten Kita-Fachkräfte, Lehrkräfte und Eltern vor Ort oder am Telefon zum Thema Mediennutzung und Medienreduktion. So wie Julia Braun-Podeschwa aus München. In für die Schule von der BKK Mobil Oil geförderten Fortbildungseinheiten bearbeitete sie in den vergangenen Monaten mit den Egmatinger und Oberpframmerner Grundschullehrerinnen die Themen Mediennutzung und Medienreduktion.

Für jede Zielgruppe das passende Angebot

Am Vortragsabend sensibilisierte sie dann auch die anwesenden Eltern für mögliche Medienrisiken und einen gesundheits- und altersgerechten Umgang mit Fernsehen, Spielkonsole, Smartphone und Co. Weniger Stress mit Medien – das erreicht man bei den Kindergarten- und Grundschulkindern vor allem durch mehr bildschirmfreie Zeit im Alltag – die Aktivitäten wie Fußballspielen, auf dem Spielplatz Toben oder mit Freunden Treffen stehen schließ-lich bei dieser Altersgruppe ganz hoch im Kurs!
„Viele Eltern fürchten, ihr Kind könnte etwas verpassen oder den Anschluss verlieren, wenn es nicht frühzeitig mit digitalen Medien in Kontakt kommt. Diese Angst ist unbegründet“, sagt Diplom-Psychologe Professor Dr. Thomas Mößle, der zusammen mit der Paula Bleckmann, Professorin für Medienpädagogik das Präventionsprogramm entwickelt hat. Im Anschluss an den Vortragsabend erhielten alle Eltern einen Medienratgeber sowie einen Gutschein für eine kostenlose Telefonberatung, außerdem eine eigens für die Region zusammengestellte Ideenliste für Beschäfti-gungen ohne Bildschirme bei jedem Wetter.

Letzter Baustein des 3-teiligen Programms war ein interaktives Theaterabenteuer, das speziell für das Echt Dabei-Programm entwickelt wurde. Insgesamt 167 Grundschulkinder haben bei einem altersgemäßen Theaterstücke im Juni gemeinsam mit den Schauspielern kreativ und spielerisch die echte Welt entdeckt.

Im Theaterstück „TiviTivi „verbringt der junge Tivi seine Tage ausschließlich online in der „Virtuellen Welt“ vor, an und mit Bildschirmen. Sein ständiger Begleiter ist sein persönlicher Multi Smart Roboter #HELLO ZÄPPI.
Mit Kindern das „Spielen“ wieder zu entdecken, macht Zäppi sichtlich Spaß. Unsere Kinder sind wahre Profis und erklären ihm „Verstecken spielen und Co.“!

Text: Monika Sauter

Über ECHT DABEI

ECHT DABEI unterstützt Bildungseinrichtungen und Eltern mit praxisnah aufbereiteten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Anregungen für mehr bildschirmfreie Zeit im Alltag. Mit seiner Ausrichtung und wissenschaftlichen Begleitung füllt das Programm eine Lücke bisheriger Präventionsangebote zur frühkindlichen Mediennutzung. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Pädagogische Hochschule Freiburg und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Das Präventionsprogramm „ECHT DABEI – Gesund groß werden im digitalen Zeitalter“ ist eine Initiative des BKK Dachverbandes und der beteiligten Betriebskrankenkassen. Entwickelt wurde das Präventionsprogramm durch „MEDIA PROTECT e. V. – Familien stärken im digitalen Zeitalter“. Im Rahmen ihrer Präventionsarbeit beteiligen sich seit 2015 deutschlandweit Betriebskrankenkassen an der Umsetzung.

Weitere Informationen und hilfreiche Materialien bietet die Website www.echt-dabei.de, info@ect-dabei.de, 0761-15610232.

Foto: © E. Zacherl